Auch Geschäftskunden kombinieren vor einer Kaufentscheidung unterschiedliche Kanäle, um sich zu informieren. Dies ergab eine aktuelle Untersuchung, die vom IHF Köln wissenschaftlich betreut wurde. Die Hauptinformationsquelle für B2B-Kunden ist demnach das Internet. Dort recherchieren diese sowohl über Suchmaschinen als auch über die Websites von den potenziellen Geschäftspartnern, davon geht auch die Vendis GmbH aus. 72 Prozent aller Geschäftskunden informieren sich demnach sogar online, bevor sie überhaupt einen ersten persönlichen Kontakt hergestellt haben. 61 Prozent ziehen zudem noch Printmedien zurate.
B2B-Onlineshops: Erfolgsgeheimnis persönliche Beratung
Aufgrund dieser Zahlen mag es jedoch überraschen, dass 75 Prozent aller Umsätze, die B2B-Onlineshops erwirtschaften, nicht etwa auf vorhergehende Internetrecherchen der Kunden zurückgehen, sondern direkt von einem überzeugenden (oder nicht überzeugenden) persönlichen Beratungsgespräch herrühren, das hat auch die Vendis GmbH, die das Projekt www.Grosshandel-Angebote.de betreibt, in Erfahrung gebracht. Vor der ersten Kontaktaufnahme ist folglich das Internet wichtig, doch dafür zählt anschließend der persönliche Kontakt umso mehr. Noch deutlicher sind die Umsatzzahlen bei B2B-Printmedien: Hier hängen sogar 92,5 Prozent aller Umsätze direkt von persönlichen Beratungsgesprächen ab.
B2B-Kunden wollen wie Verbraucher behandelt werden
Anbieter, so das Fazit des IHF Köln, seien deshalb gefordert, für ihre B2B-Kunden “kanalübergreifende Mehrwerte” zu schaffen. Natürlich sei das Verhältnis im B2B-Handel anders als in der B2C-Wirtschaft, doch die Anbieter müssten sich im klaren darüber seien, dass Geschäftskunden wie Verbraucher behandelt werden wollen, davon geht auch www.Grosshandel-Angebote.de aus. Sie hätten den gleichen Serviceanspruch und seien es gewohnt, immer und überall betreut zu werden. Auch in der B2B-Wirtschaft könnten nur die Anbieter Erfolg haben, die dies langfristig beherzigten.