Der B2B-Versandhandel zeigt von einer etwaigen Rezession keine Spur. Dies ergab die alljährliche Umfrage der Creditreform AG in der Branche. Demnach haben die Auftragseingänge von 2010 zu 2011 um 48,7 Prozent zugelegt. Schon ein Jahr wuchs der entsprechende Wert um 54,4 Prozent. Dies tat vor allem den Umsätzen der Unternehmen gut. 56 Prozent der Befragten gaben an, ihre Einnahmen seien zum Teil sogar deutlich gestiegen. 45,6 Prozent des Versandhandels konnte die wachsenden Umsätze auch in steigende Gewinne ummünzen. 30 Prozent der Branche beklagte dagegen rückläufige Erträge. Doch insgesamt fielen die Gewinne so groß aus, dass der B2B-Versandhandel die Verluste, die durch Krise der letzten Jahre entstanden waren, wieder ausgleichen konnte.
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Auch für 2012 bleibt die Branche optimistisch. Das Gesamtvolumen des B2B-Handels, das 2011 noch bei 7,2 Milliarden Euro lag, könne auch im laufenden Jahr zumindest leicht ansteigen, erklärte die Mehrheit der Befragten. Dieser Trend schlägt sich auch positiv auf dem Arbeitsmarkt nieder. Schon heute beschäftigen 40,8 Prozent der Unternehmen mehr Menschen als noch vor einem Jahr. Für 2012 planen weitere 20 Prozent der Betriebe Neueinstellungen. Arbeitsplätze abbauen wollen hingegen nur zehn Prozent der Branche. Erfolgsfaktor für den B2B-Versandhandel ist das Internet und die wachsende Social Media-Sparte. Am Netz gehe kein Weg mehr vorbei, heißt es fast einhellig unter den Befragten.